Anwendung

BODENKALK auf die STOPPEL
Nach der Ernte ist der Boden am tragfähigsten und daher der ideale Zeitpunkt bodenschonend die notwendige Erhaltungskalkung durchzuführen. Bodenkalk fördert die Verrottung des Strohs und der Ernterückstände. Die durch den Stoppelsturz gewünschte intensive Durchmischung von Kalk und Krume neutralisiert vorhandene Bodensäuren sehr rasch. Die Folge ist ein gares, krümeliges Saatbeet für die nachfolgende Frucht.

BODENKALK vor und nach der SAAT
Kurz vor der Saat ausgebrachte Bodenkalke werden mit der Saatkombination in den Keimhorizont eingemischt, wo sie für einen optimalen pH-Wert, eine gute Bodendurchlüftung und Wasserführung sorgen und zur Stabilisierung der Krume beitragen. Schnell wirksame Branntkalke verwenden!

BODENKALK auf KOPF
Empfiehlt sich hauptsächlich bei Kartoffeln, Wintergetreide, Mais und Rüben, um Säureschäden abzupuffern und oberflächliche Verkrustungen zu brechen. Bei Aufwandsmengen von bis zu 1000 kg/ha Branntkalk treten bei der Streuung auf trockene Bestände, durch die auf den Pflanze vorhandene Wachsschicht, keine Ätzschäden auf.


BODENKALK auf GRÜNLAND
Sie beugt der vielfach zunehmenden Versauerung des Grünlandes und der Almen vor. Dadurch wird ein mineralstoffreicher Futteraufwuchs und eine optimale Gräserzusammensetzung gefördert (mehr Klee und Kräuter). Magnesium-Bodenkalke sichern auf preisgünstige Weise die wichtige Magnesiumversorgung, und sorgen für ein günstiges Mineralstoffverhältnis im Grundfutter.