Trockenheit vorbeugen mit Begrünungskalkung

Das Jahr 2026 hat gezeigt, wie schnell Wasser dort fehlt, wo es gebraucht wird. Entscheidend ist nicht allein die Niederschlagsmenge, sondern ob der Boden das Wasser aufnehmen und speichern kann. Auf verschlämmten oder verdichteten Böden fließt der Regen oberflächlich ab und nimmt den humusreichen Oberboden mit. Calcium verbindet Ton- und Humusteilchen zu stabilen Krümeln und schafft ein durchgängiges Porensystem, über das Wasser rasch in tiefere Schichten gelangt.

Der Herbst ist dafür der richtige Zeitpunkt. Die Kalkung lässt sich vor dem Anbau der Begrünung durchführen oder im Anschluss auf die stehende Begrünung ausbringen. Die Flächen sind gut befahrbar, das Verdichtungsrisiko ist gering und der Kalk bleibt in der oberen Bodenschicht, wo er wirkt.

Vorteile auf einem Blick:

  • Stabile Ton-Humus-Komplexe und regenstabile Krümel, die dem Aufprall der Regentropfen standhalten
  • Bis zu 60 % schnellere Wasseraufnahme des Bodens, belegt im gemeinsamen Versuch mit der Landwirtschaftskammer Oberösterreich
  • Bis zu 22 Tage längere Wasserversorgung der Pflanzen in Trockenperioden
  • Geringerer Oberflächenabfluss und damit weniger Verlust an fruchtbarem Oberboden durch Erosion
  • Aktives Bodenleben durch das Zusammenspiel von Kalk und organischer Substanz aus der Begrünung
  • Gute Befahrbarkeit im Herbst und Winter bei geringem Verdichtungsrisiko
  • Flexible Anwendung vor dem Anbau oder auf die stehende Begrünung
  • Passendes Produkt für jede Ausgangslage, von feinst vermahlenen kohlensauren Kalken über Mischkalke bis zu Branntkalken, auf Wunsch granuliert und mit Magnesium, Phosphor oder Sulfatschwefel

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